Konnten Sie eine Tierquälerei beobachten?
Wissen Sie von Tieren, die schlecht gehalten werden?

Bitte verständigen Sie die Amtstierärzte:
Bezirk Judenburg: 03572/83 201-275
03572/83 201-260
Bezirk Knittelfeld: 03512/83 141-260

Nicht wegschauen, sondern helfen!

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt"
Mahatma Gandhi

Nach der Airpower 2011

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Die Airpower ist vorbei und die Weißstörche können im Aichfeld wieder unbehelligt herum fliegen.

In den Tagen vor und während der Airpower meldeten sich immer wieder empörte Anrufer, die von aggressiven Verfolgungsjagden mittels Hubschrauber berichteten.

Storchverfolgung in Knittelfeld: http://www.youtube.com/watch?v=b0l-Wnl8p1g

 

Es meldete sich auch eine Dame, die eine Hetzjagd in Lind bei Zeltweg direkt mitverfolgen konnte. Ihr empörtes Mail:

 

Vielleicht solltet Ihr einmal erfahren, was sich hier im Aichfeld in der Steiermark abspielt. Heute

wurde ich vom Auto aus Zeuge, wie man einen einzigen Storch(mit Futter im Maul für seine

Jungen) hingerichtet hat. Vom Boden wurde er vonMilitärtruppen beschossen und von einem (ich

kann es selbst nicht glauben, dass so etwas in Österreich möglich ist) Militärhubschrauber

verfolgt.

(Welche enormen Kosten für den Steuerzahler - ein Wahnsinn!!!!!!!!) Wie kann es nur möglich

sein, dass wir, die hier im Aichfeld wohnen, vom Bundesheer dermaßen mit enormen Lärm,

Schmutz und Gewalt gegen Tiere leben müssen. Wir können uns nicht wehren - wir wollen diese

furchtbare Air-power einfach nicht.

Die Störche werden furchtbar misshandelt - es stinkt zum Himmel!!!!! Mein

Hund verkriecht sich tagelang aufgrund des kriegsähnlichen Lärmzustandes unter der Sitzbank. Die

Pferde des Nachbarn schrecken laufend zusammen. Es ist einfach unerträglich!!!! Kein Kind kann im

Kinderwagen den Sommer auf der Terrasse verbringen. Wo seid Ihr Parteien, wenn man in

Österreich wirklich Hilfe braucht??

Wieso geht man nicht medialer gegen das Bundesheer und diesem Terror gegen die Störche vor??

Wieso gibt es keine Demonstration????? Wieso gibt es keine Volksabstimmung gegen diesen

gefährlichen Wahnsinn??? Wahrscheinlich muss es erst Tote und Verletzte geben, damit etwas

unternommen wird.

Großteil der Österreicher sind Tierschützer, wenn Ihr jedoch weiterhin still und leise in Wien

euer Dasein fristet, werden die nächsten Wahlen nicht wirklich gut für euch ausschauen.

Das ist ein Thema, das Österreich bewegt und von euch hört man nix!!! Schade!!

Die Störche werden elend zugrunde gehen, und Ihr seid mitverantwortlich ... traurig!!!!! Werdet

laut und lasst von euch hören, so ihr habt viele Wähler auf eurer Seite... 

In diesem Sinne

lärmende Grüße aus Spielberg

 


 

Dieser Storch wurde zwar nicht abgeschossen, aber es stellt sich schon die Frage, wie viel Stress so ein Wildvogel ertragen kann.

Der Weißstorch ist durch die EU streng geschützt und gehört laut WWF zu den gefährdeten Tierarten. Und trotzdem wurde er in Österreich für eine Veranstaltung verjagt, die vielleicht viel Werbung gebracht hat, aber auch jede Menge Unrat, Luftverschmutzung und Lärm verursacht hat.

Anstatt dem Weißstorch geeignete Lebensräume anzubieten wird in der Steiermark alles daran gesetzt, diese Vogelart zu vertreiben. Die Vogelschutzrichtlinie sieht zwar eine Ausnahme für die Sicherheit der Luftfahrt vor, sicher nicht für eine unnötige Belustigungsveranstaltung.

Herr Landesrat Kurzmann und die FA13c haben zwar den Abschuss der Störche nicht erlaubt, aber doch das Wohl dieser Vögel wirtschaftlichen Interessen geopfert.

 

Das Bundesheer behauptet gerne, dass die ansässigen Störche Hansi und Lisa alle anderen Störche angelockt hätten. Dass diese knapp 30 Störche länger im Aichfeld verweilten, hat wohl auch damit zu tun, dass sie das Bundesheer mit vielen gemähten Wiesen verwöhnt hat.

 

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Die Landschaft südlich von Graz ist heute geprägt von Monokulturen, die saftigen Wiesen sind weitgehend verschwunden. Herr Rosenthaler kennt viele Horste, die im Süden der Steiermark heuer leer geblieben sind, weil sich die Weißstörche neue Futterplätze gesucht haben. Es ist daher logisch, dass die Störche von den schönen Wiesen beidseits der Mur besonders angezogen werden.

 

Einige Unkundige behaupten auch, dass ein Weißstorch in unserer Gegend nicht vorkommt. Abgesehen davon, dass Weißstörche bis D hinauf ziehen, warum soll es im Murtal keine Störche geben? Bereits vor einigen Jahren konnte man einmal 30 Störche zählen, jedes Jahr machen im Frühjahr und Herbst auch viele kleinere Gruppen hier Rast. Das Storchenpaar, das in Knittelfeld seinen Horst hat, lebt auch schon viel länger hier als Hansi und Lisa.

 

Dass jetzt kein einziger Storch gefüttert wird, versteht sich wohl von selbst. Es gibt jede Menge leckere Futtertiere und kein Storch würde jetzt angebotenes Futter annehmen. Sogar Hansi und Lisa beenden die Winterfütterung selbst, sobald es im Frühjahr wieder genug Futter für sie gibt.

Durch die Klimaänderung verbringen schon viele Störche den Winter in Europa, es ist daher nichts Außergewöhnliches, wenn man diesen Vögeln mit einer Fütterung über den Winter hilft. Sie sind Fleischfresser und würden verhungern, weil sie kein geeignetes Futter mehr finden. Es ist sogar im Österreichischen Tierschutzgesetz verankert, dass man kein Tier mutwillig verhungern lassen darf. Wenn Meisen, Amseln usw. unsere Hilfe im Winter bekommen, warum nicht diese Störche?

 

Einige Reporter schreiben fälschlicherweise, dass es sich bei beiden Zeltweger Störchen um Zuchtstörche handelt. Lisa ist unberingt und daher ein Wildstorch, der beringte Hansi stammt von einer Zuchtstation. Auch der Projektleiter „Weißstorch“ in der Steiermark, Herr Helmut Haar, hat vor vielen Jahren an so einem Zuchtprojekt in der Schweiz teilgenommen und ist mitverantwortlich, dass solche Vögel ihr natürliches Zugverhalten verlernt haben. Unser Hansi war noch nie in Afrika, aber warum soll er darunter leiden, dass Menschen damals willkürlich in die Natur eingegriffen haben? Auch andere Wildarten werden heute nachgezüchtet und erfolgreich ausgewildert.

 

Laut Dr. Sackl vom Joanneum in Graz gibt es keine Klassifizierung in Wild- und Zuchtstorch, das müssten eigentlich unsere sogenannten „Storchenexperten“ wissen.

 

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Minister Darabos hat bereits die Airpower 2013 angekündigt, die wahrscheinlich im September stattfinden soll. Gerade in diesen Wochen ziehen schon viele Vogelschwärme durch, es gibt besonders viele Grau- und Silberreiher. Anderer Monat, andere Vögel. Vielleicht sollte man doch überlegen, die Eurofighter samt ihren abschussbereiten Piloten abzusiedeln.

 

Man kann nur hoffen, dass einige Politiker bis dahin zur Besinnung kommen und erkennen, dass so ein Spektakel in Zeiten von Umweltschutz und Sparmaßnahmen keinen Platz mehr hat. Wenn Herr Mateschitz so eine Veranstaltung durchführen will, dann soll er diese selber finanzieren und in seinem Salzburger Hangar durchführen und nicht auf die Ressourcen des Bundesheeres zurück greifen, das heißt auf die Beiträge der Steuerzahler.

 

Viele große Tierschutzvereine haben gegen diese Vertreibung der Wildstörche für die Airpower 2011 protestiert und auch die Grünen, angeführt vom Herrn Nationalratsabgeordneten Pilz und dem Herrn Landtagsabgeordneten Schönleitner, haben sich sehr für die Weißstörche im Aichfeld eingesetzt.

 

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Ganz besonderer Dank gilt auch den vielen Storchenfreunden im Ausland, die heuer wieder dem Bundesheer, der FA13c und Herrn Landesrat Kurzmann ihre Meinungen kundgetan und teilweise mit Anzeigen gedroht haben.

 

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Herr Landesrat Kurzmann hat es geschafft eine Änderung des Tierschutzgesetzes durchzubringen, die den Abschuss geschützter Vogelarten erlaubt. Er beteuert zwar immer wieder, dass er „nur“ den Krähen ans Leben will, aber diese Gesetzesvorlage schließt keine Vogelart (auch die Störche) nicht aus.

Bei der Landtagssitzung vom 21.6.2011 waren natürlich auch Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Judenburg anwesend. Wir konnten feststellen, dass kein Landtagsabgeordneter der ÖVP und SPÖ dagegen protestiert hat, vielleicht auch, weil sie sich während der Sitzung mit anderen Dingen beschäftigt haben. Herr Voves und Herr Schützenhöfer haben vor der Abstimmung den Saal verlassen, als ob sie diese wichtige Entscheidung nicht interessieren würde. Nur die Grünen und Kommunisten haben gegen diese Änderung protestiert.

 

Anstatt endlich eine Auffangstation für Wildtiere zu finanzieren, fließt das Geld lieber in solch unnütze Veranstaltungen wie die Airpower. Der Bürgermeister von Tillmitsch verweigert noch immer die Unterschrift für die Umwidmung zur Sondernutzung im Freiland und blockiert damit die Neuerrichtung der Storchenstation. Dafür sollten sich unsere Politiker einmal einsetzen und nicht nur Herrn Mateschitz hofieren.

 

Heute wurden bereits wieder über 20 Störche auf der Wiese östlich von Zeltweg gesichtet. Viele Storchenfreunde im Aichfeld haben ein wachsames Auge auf diese wunderschönen Vögel und werden eventuelle Vorkommnisse sofort melden. Es gibt halt doch einige Menschen, denen diese Vögel lieber sind als die teuren Blechvögeln.

17.7.2011

 

 

 

"Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren.  

Es ist unwahr und grotesk,  

wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen  

und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten  

an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen  

oder doch gleichgültig zulassen." 

 

Alexander von Humboldt  

(1769-1859) 

 

Sehr geehrter Herr Darabos,

trotz vieler Proteste halten Sie an Ihrem Plan, im Herbst 2013 weitere Air Shows zu veranstalten. Ich bin fassungslos über Ihre Uneinsichtigkeit! und Steuregelderverschwendung!

Haben Sie daran gedacht, dass es im Herbst viele Vogelschwärme sowie viele Grau- und Silberreiher im Aichfeld gibt.

Wie viele Hubschrauber möchten Sie möglicherweise im Herbst 2013 für eine Jagd gegen diese Vögel engagieren?

Welche Wertschöpfung!!! soll diese Aktion Ihrer Region bringen, außer viele tierfreundliche Urlauber dazu zu animieren, die Steiermark nicht mehr besuchen zu wollen.

Wollen Sie diese Region vor der ganzen Welt lächerlich machen?

Ich sehe schon die Schlagzeilen bei der BILD Zeitung in Deuschland

"Hubschrauber gegen Vögel. Wer kann besser fliegen oder schießen?"

Was hat diese sinnlose Vernichtung unserer Natur mit Schöpfung zu tun?

Meinen Sie wirklich???, dass diese Aktion ein Imagegewinn für das Bundesheer sein kann?

 

Entsetzt

M. H.

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wie auch Ihnen bekannt sein dürfte, geschieht in Aichfeld in der Steiermark ein absolut grausames, sinnloses Gemetzel gegen die Störche! Eine Augenzeugin berichtete darüber. Wir werden Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstatten und es in Deutschland in Verschiedenen großen, bekannten Zeitungen berichten!

Eines können wir Ihnen jetzt schon versprechen - Österreich als Urlaubsziel, NIE WIEDER, PFUI TEUFEL!!!!!!!!!!!








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