Konnten Sie eine Tierquälerei beobachten?
Wissen Sie von Tieren, die schlecht gehalten werden?
Bitte verständigen Sie die Amtstierärzte:
Bezirk Judenburg:
03572/83 201-275
03572/83 201-260
Bezirk Knittelfeld:
03512/83 141-260
Nicht wegschauen, sondern helfen!
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer
Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt"
Mahatma Gandhi

mit Schweineindustrie, Wissenschaft, Tierärzteschaft, Politik, Handel und Tierschutz
Wann: Dienstag der 3. Mai 2011, Einlass ab 17 Uhr, Beginn 17:30 Uhr
Wo: Festsaal des Don Bosco Hauses, St. Veit Gasse 25, 1130 Wien
Um Anmeldung bis zum 26. April 2011 wird gebeten, Email: office@vgt.at
Alle tierschutzbewegten Personen sind herzlich eingeladen zu kommen und ihren Standpunkt zu vertreten. Natürlich freuen wir uns auch über die Teilnahme von Personen, die der Tierschutz nicht so bewegt, um mit uns in Diskussion zu treten.
Gerade in Fragen des Tierschutzes müssen jene Menschen, die sich zu engagieren bereit sind, die Interessen der betroffenen Tiere vertreten, weil diese sich ja nicht selbst artikulieren können! Diese Veranstaltung bietet dazu die einmalige Chance, bitte nutzen Sie sie!
Verbesserungen in der Schweinehaltung zu erreichen scheint ein Ding der Unmöglichkeit, ist doch gerade die Schweinefleischproduktion der Sektor mit dem größten wirtschaftlichen Einfluss. Schweinefleisch ist durch die massive Industrialisierung trotz Inflation heute billiger als in den 1950er Jahren, mit weniger als 600 Schweinen kann sich mittlerweile kein Betrieb mehr wirtschaftlich halten.
Doch es gibt eine historische Chance einer Verbesserung
Die Mutterschweine werden in Österreich in körpergroßen Käfigen, sogenannten Kastenständen, gehalten, aber das Gesundheitsministerium schlägt eine Verordnungsänderung vor, wonach die Kastenstandhaltung auf etwa 1 Monat pro Jahr beschränkt wird. Für die Schweinebetriebe würde das kostenintensive Umbauten notwendig machen. Zusätzlich wird behauptet, ohne Kastenstände würden mehr Ferkel sterben. Das Landwirtschaftsministerium droht nun von seinem Vetorecht gegen diese neue Tierschutzverordnung Gebrauch zu machen.
Deshalb lädt der VGT jetzt alle Beteiligten zu einer großen öffentlichen Diskussion ein
Sowohl VertreterInnen der Schweinebranche, als auch der Nutztierwissenschaft, der Politik, des Handels, der Tierärzteschaft und des Tierschutzes werden ihre Standpunkte vorbringen und miteinander diskutieren. In einer Demokratie müssen Kompromisse gefunden werden, mit denen alle involvierten Interessensvertretungen leben können.
Am Podium:
Angefragt:
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HINWEIS auf eine weitere VERANSTALTUNG
Fachtagung und Podiumsdiskussion an der Veterinäruni Wien zum Kastenstandverbot
Die Landwirtschaftskammer lädt zur sachlichen Diskussion und ermöglicht dabei auch dem Tierschutz, sich zu artikulieren
Wann: Dienstag den 17. Mai 2011
Fachtagung beginnt um 10 Uhr, Das Programm finden Sie hier: http://www.vgt.at/hinweise/20110413Schweine/Programm.pdf
Podiumsdiskussion von 15 bis 16:30 Uhr, der VGT wird durch Frau Mag.a Elisabeth Sablik an der Diskussion beteiligt sein
Wo: im Festsaal der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Veterinärplatz 1, 1210 Wien
Anmeldungen bis zum 12. Mai erbeten: Email: tier@lk-oe.at
In der Frage des Kastenstandverbots treffen entgegengesetzte Meinungen aber auch Wertvorstellungen aufeinander. Diese Fachtagung und insbesondere die Podiumsdiskussion danach bieten auch allen tierschutzbewegten Personen die Möglichkeit, gehört zu werden. Kommen Sie und diskutieren Sie mit, lassen Sie nicht andere über Ihren Kopf hinweg entscheiden. In einer Demokratie regiert immer noch das Volk und nicht die Wirtschaftslobby oder eine politische Elite.
22.4.2011