Konnten Sie eine Tierquälerei beobachten?
Wissen Sie von Tieren, die schlecht gehalten werden?
Bitte verständigen Sie die Amtstierärzte:
Bezirk Judenburg:
03572/83 201-275
03572/83 201-260
Bezirk Knittelfeld:
03512/83 141-260
Nicht wegschauen, sondern helfen!
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer
Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt"
Mahatma Gandhi

In dem griechischen Ort Kokkinos Milos in der Nähe von Athen, ereignete sich vor einer Woche ein unvorstellbares Beispiel an Grausamkeit gegen Straßentiere. Auf einem Müllberg hinter einer Fabrik wurde eine trächtige Hündin, während der Geburt ihrer Jungen, bei lebendigem Leib verbrannt.

Wie jeden Tag in der letzten Zeit besuchte die griechische Tierschützerin Venetia Soulakeli die süße rotbraune Hündin hinter dem Fabrikgebäude der Firma „Lixina“ auch am 5. August um sie zu füttern, da diese kurz vor der Geburt der Jungen stand. Doch bereits am Nachmittag brannte die Hündin mitten in den Wehen und der Geburt ihrer Babys.
Die Schmerzen der Geburt wurden für die arme
Hündin nebensächlich, da sie nun – wehrlos und ausgeliefert – die
Schmerzen des Feuers ertragen musste, das sie und ihre Babys bei
lebendigem Leib verbrannte. Ausgetretene Gedärme und ein verbranntes
Junges direkt im Geburtsausgang lassen die Qualen nur erahnen.
Doch wofür musste dieses arme Geschöpf so viel erleiden – aus Spaß am Töten oder weil sich jemand daran störte, dass hier ein Straßenhund lebte? Unvorstellbar für uns als intelligente und mitfühlende Wesen, müsste man meinen. Und doch passiert so etwas Mitten in der EU.
In einer Europäischen Gemeinschaft in der alle Menschen zusammenhalten und für ihren Nächsten geben. Wir geben Milliarden und das wird daraus? Die Augen verschließen war gestern – heute müssen wir handeln. Damit auch die Griechen verstehen, dass Tiermord kein Kavaliersdelikt ist.
Wie Sie helfen können?
Unterzeichnen Sie unsere europaweite Petition, die eine für alle Länder verbindliche Richtlinie zum Schutz der Tiere fordert.
Leiten Sie diese Petition an Freunde und Bekannte weiter und berichten Sie über das unerträgliche Leid mitten in Europa. Retten Sie Leben, stillen Sie Schmerzen und verändern Sie Europa mit Ihrer Stimme!
Jahr für Jahr sterben mitten in Europa Millionen Straßentiere in Tötungslagern, die sich „Tierheime“ nennen, oder aber in der „Freiheit“- an Hunger, Kälte, Krankheiten oder Gift.
Zwar gibt es
oft lokale Gesetze, die dies eigentlich verbieten, doch kümmern sich oft weder
lokale Behörden, noch die zuständigen Organe der Exekutive um die Einhaltung
der Gesetze.
Selbst die barbarischsten Tierquälereien ziehen keine strafrechtlichen Folgen
nach sich, da sie im Regelfall nicht geahndet werden.
EUROPA MUSS DIE POLITISCHE VERANTWORTUNG FÜR MILLIONEN STRASSENTIERE ÜBERNEHMEN
Am 1. Dezember 2009 ist der Vertrag von Lissabon (sog. EU-Reformvertrag) in
Kraft getreten. Das Vertragswerk besagt, dass die Union und die einzelnen
Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende
Wesen Rechnung zu tragen haben.
Doch die Ratifizierung dieses Vertrages bedeutet leider nicht automatisch das
Ende des brutalen Massensterbens.
Daher müssen nun unbedingt auf die Worte auch Taten folgen.
Petition
Die EU-Kommission und das Parlament müssen bindende Rechtsvorschriften erlassen, die das Recht der Straßentiere auf ein tiergerechtes Leben sichern.
Wir fordern daher:
• Verbot der Einrichtung von Tötungsstationen - unter welchen Tarnnamen auch immer
• Verbot jeglicher, medizinisch nicht indizierter Tötungen von Straßentieren - im Fall bestehender tiermedizinischer Indikationen - die Anwendung von schmerzlosen Euthanasiemethoden
• Einführung bindender staatlicher Impf- und Kastrationsprogramme
• Einführung von (Mindest-) Standards für Tierheime
• Überprüfung bestehender jagdrechtlicher Vorschriften, welche die leichtfertige Tötung von Heim- und Straßentieren zulassen
• Verbot des Missbrauchs von Straßentieren für Laborversuche
• Einführung von Heimtierzuchtgesetzen und Einschränkung kommerzieller Heimtierzucht
• Einführung von Tierschutzunterricht an Schulen
Ihre Unterschrift wird von "ÄRZTE FÜR TIERE" an das EU - Parlament weitergeleitet.
(Quelle: Ärzte für Tiere, Βενετία Σουλακέλη)
12.9.2011